Zitty: Berlin, Hauptstadt von Dänemark
Einstieg
 
  1. Was ist Kunst?
  2. Was ist ein Künstler?
  3. Was ist eine kulturelle Metropole?
Was versteckt sich hinter der Überschrift Berlin, Hauptstadt von Dänemark?

Textfragen
 
  1. Wie viele dänische Künstler leben in Berlin?
  2. Warum, meint die Künstlerin Gitte Villesen, wandern so viele Künstler aus?
  3. Was sind die "geheimen Botschaften", die Berlin so attraktiv für Künstler machen?
  4. Wie unterstützt die dänische Kunstakademie die Künstler, die gerne in Berlin arbeiten wollen?
  5. Was bedeutet es für Berlin, dass so viele Künstler sich in der Stadt niederlassen?
  6. Warum ziehen die dänischen Künstler nach Berlin?
    Listet die Argumente auf.
  7. Warum zog Gitte Villesen nach Berlin?
    Listet die Argumente auf.
Kreative Aufgaben
 
  1. Findet auf der Homepage www.sparwasserhq.de Beispiele von dänischen Künstlern, die nach Berlin gezogen sind. Wie findet ihr die Kunst, die sie machen?

    Beschreibt ihre Kunst:
    Vorder-, Mittel- und Hintergrund,
    Personen,
    Handlung, Situation.
    Komposition: wichtige Linien, Formen.
    Bewegung/Statik
    Farben, Licht-Schatten
    Welche Stimmung gibt es im Bild? Durch welche Mittel im Bild wird die Stimmung unterstrichen?
    Was ist die Botschaft des Bildes?
    Vokabular zur Bildbeschreibung
    auf dem Bild
    in der Mitte
    in der Ecke
    in der Ecke oben rechts
    oben
    unten
    links
    rechts
    neben
    unter über
    hinter
    vor
    vorne im Bild

  2. Beschreibt in Paaren Fotos im Buch.
    Schüler/in 1 könnte das Foto beschreiben, während Schüler/in 2 das Beschriebene zeichnet.
Grammatik
  Präpositionen
Welche Präpositionen regieren den Akkusativ? Den Dativ? Den Akkusativ und den Dativ?
Den Genitiv?

Akkusativ Dativ Akkusativ/Dativ Genitiv
       

Vollendet die Sätze:
  1. Gitte Villesen zog nach __________________________________________.
  2. Seit __________________________________________ gibt es die Berlinaute.
  3. Die Bundesrepublik diskutiert über __________________________________________.
  4. Berlin ist attraktiv wegen __________________________________________.
  5. Nachdem der Kopenhagener Kulturminister Berlin besucht hat, fließ mehr Geld zu __________________________________________.
  6. In __________________________________________ schrieb Rasmus Bo Sørensen einen Bericht über __________________________________________.
  7. Gitte Villesen hatte eine Ausstellung auf __________________________________________.
  8. Trotz __________________________________________ muss die dänische Regierung die Migration anerkennen.
  9. Gitte Villesen meint nicht, dass die Künstler von ____________________________________ ernst genommen werden.
  10. Mit ______________________________________ blieb Gitte Villesen drei Monate in Berlin.
  11. Berlinaute finanziert Arbeiten über __________________________________________.
  12. Die internationale Szene in Berlin wird von ______________________________________ finanziert.
  13. In ______________________________________ gehört ein Berlinaufenthalt zum Studium.
  14. In Berlin leben fast 300 Dänen aus __________________________________________.
  15. Berlin hat viele Wohnungen und Ateliers für _____________________________________, die von __________________________________________ bezahlt werden.

Direkte oder indirekte Rede
Bei der direkten Rede werden Doppelpunkt und Anführungszeichen benutzt, genau wie im Dänischen.

Beispiele:
Der Künstler sagt: "Die Kunstszene in Berlin ist besser."
Der Künstler sagt: "Ich arbeite besser in Berlin."

Bei der indirekten Rede steht das Verb meist im Konjunktiv I. Es macht deutlich, dass eine Aussage nicht von einem selbst stammt.
Hier unterscheidet sich das Deutsche vom Dänischen.

Beispiele:
Der Künstler sagt, dass die Kunstszene in Berlin besser sei.
Der Künstler sagt, die Kunstszene in Berlin sei besser.

Der Künstler sagte, dass er in Berlin besser arbeite.
Der Künstler sagte, er arbeite in Berlin besser.

Wenn der Konjunktiv I nicht vom Indikativ Präsens zu unterscheiden ist, verwendet man als Ersatzform den Konjunktiv II.

Konjunktiv I
  schwaches Verb leben starkes Verb geben Modalverb dürfen Hilfsverb
sein
Hilfsverb
haben
Hilfsverb werden
ich lebe gebe dürfe sei habe werde
du lebest gebest dürfest sei(e)st habest werdest
er/sie/es lebe gebe dürfe sei habe werde
wir leben geben dürfen seien haben werden
ihr lebet gebet dürfet seiet habet werdet
sie/Sie leben geben dürfen seien haben werden

  1. Stellt drei Regeln für das Konjunktiv-I-Schema auf.
  2. Übersetzt die obenstehenden Beispiele der indirekten Rede.
Umschreibung der Redewiedergabe
  1. Findet die direkte Rede im folgenden Text.
  2. Umschreibt die direkte Rede in indirekte Rede.
"Ich bin nicht nach Berlin gezogen, um andere Dänen zu treffen", sagt Gitte Villesen, die 2004 an der Ausstellung Berlin North im Hamburger Bahnhof teilnahm: "Ich wollte nicht die dänische Kultur repräsentieren."
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